Die Leber: Ein lebenswichtiges Organ

Die Leber ist als zentrales Organ unseres Körpers lebenswichtig. Spenderorgane sind rar. Umso wichtiger ist es deshalb, das Erkrankungsrisiko für das Organ so weit wie möglich zu senken. 

 

Ohne funktionierende Leber kann ein Mensch nicht überleben. Die Aufgabe des Organs ist es, diverse Substanzen im Körper um-, auf- und abzubauen. Einerseits speichert die Leber wichtige Vitamine, Eiweiße, Zucker und Schwermetalle. Andererseits ist das Organ für die Entgiftung des Körpers verantwortlich und reguliert den physischen Wasser- und Hormonhaushalt. 

 

Einfluss von Ernährung und Alkohol

 

Bei einseitiger Ernährung mit Übergewicht und regelmäßigem Alkoholkonsum droht eine sogenannte Fettleber. Etwa die Hälfte aller Diabetiker sowie 15 bis 30 Prozent aller Europäer leiden unter der Erkrankung. Als NAFLD bzw. Non Alcoholic Fatty Liver Disease wird die sogenannte nicht-alkoholische Fettleber bezeichnet. Diese reine Verfettung der Leber birgt ein erhöhtes Risiko für Gefäßkrankheiten und Diabetes. Etwa zehn Prozent aller an einer Fettleber leidenden Personen sind zudem von Fibrose und regelmäßigen Entzündungen betroffen. Dieses Krankheitsbild ist mit dem der sogenannten alkoholischen Steatohepatitis vergleichbar. Alle Patienten müssen ein erhöhtes Risiko für eine Entwicklung bösartiger Tumoren und Leberzirrhose in Kauf nehmen. Dieses Risiko hängt unter anderem vom Ausmaß des Übergewichts ab. 

 

Weitere Lebererkrankungen im Überblick 

 

Wer Erkrankungen der Leber vorbeugen möchte, kann die eigene Gesundheit durch verschiedene Präparate unterstützen. Im persönlichen Garcinia Cambogia Test informieren sich Anwender beispielsweise über die Wirkungsweise die Lebergesundheit unterstützender Mittel. Dadurch senken Verbraucher das Risiko, ebenfalls von chronischen Erkrankungen wie Hepatitis B oder Hepatitis C betroffen zu sein. Krankheiten wie Hepatitis C werden hierbei durch ein Virus verursacht. 

 

Erkrankungen der Leber: Die wichtigsten Zielgruppen 

 

Hierzulande werden Kinder in aller Regel gegen Hepatitis B geimpft. Weil viele Migranten aus anderen Ländern diese Art der Vorsorgeimpfung allerdings nicht erhalten haben, sollten entsprechende Risikogruppen ihren Impfstatus via Bluttest überprüfen. Drogenabhängige oder vor 1990 Transfusionen von Blut oder Blutprodukten erhaltene Patienten haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko. 

 

Symptome eines Leberleidens

 

Im Regelfall dauert es einige Jahre, bis sich an der Leber schwere Schäden entwickeln. Erste Symptome verspüren die meisten Betroffenen eher wenig. Häufig leiden sie unter vermehrter Müdigkeit. Mangelnde Symptome erweisen sich jedoch im Laufe der Zeit als gefährlich, da eine frühzeitige Diagnose für eine effiziente Behandlung der Leber wichtig ist. Aus dem Grund ist es laut Empfehlung der Leberhilfe sinnvoll, die Leberwerte durch den Hausarzt regelmäßig untersuchen zu lassen. Im Bedarfsfall sind Internisten oder Gastroenterologen die richtigen Ansprechpartner. 

 

Hilfreiche Methoden zur Behandlung

 

Bei einer Fettleber stehen keine Arzneimittel zur Verfügung. Stattdessen sind Patienten angehalten, das Problem mit weitgehendem Alkoholverzicht, Sport, einer Ernährungsumstellung sowie weiteren Maßnahmen gegen Übergewicht zu bekämpfen. Eine Behandlung von Hepatitis B orientiert sich an der im Blut enthaltenen Virusmenge. Zugleich spielt die Ausprägung der Vernarbung bzw. Fibrose und Entzündung eine ausschlaggebende Rolle. Heute ist Hepatitis B nahezu ohne jegliche Nebenwirkungen behandelbar. Allerdings ist eine langfristige Therapie erforderlich. Interferon ist ein Präparat, mit dem Hepatitis C-Patienten die Erkrankung heute sehr erfolgreich behandeln können. Für alle Fälle gilt, dass eine Therapie dringend erforderlich ist. Schließlich beschränkt sich der Anteil verfügbarer Transplantations-Organe auf ein Minimum. 

 

Mediterrane Kost als wichtige Grundlage

 

Die richtige Ernährung spielt zum Schutz der Leber eine ausschlaggebende Rolle. Gesundheitsbewusste Menschen setzen hierbei auf mediterrane Kost mit viel Obst und Gemüse. Während von Lebererkankungen Betroffene komplett auf Alkohol verzichten sollten, spricht bei Gesunden nichts gegen ein gelegentliches Glas Wein oder Bier.

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